Graf Freiherr Viktor Dankl von Krasnik wurde am 18. September 1854 in Udine geboren. Er starb am 8. Jänner 1941 in Innsbruck.
Dankl von Krasnik war einer der bedeutendsten österr.-ungarischen Generäle und Heerführer im 1. Weltkrieg.
Er siegte mit der 1. k.u-k. Armee bei Krasnik (Polen) über die 4. russische Armee.
1915 wurde er Ladesverteidigungskommandant von Tirol und Vorarlberg. Während der Südoffensive 1916 kommandierte er die 11. Armee.
Im Juni 1916 legte er seine Funktionen aufgrund einer schweren Kehlkopfoperation nieder und wurde 1918 zum Feldmarschall ernannt.
Er ist Träger zahlreicher Ehrungen wie z.B. des Militär-Maria-Theresienordens und Auszeichnungen, wie z.B. des Eisernen Kreuzes (I. und II. Klasse), des österreichischen Miltärverdienstkreuzes (I. und II. Klasse) und des Großkreuzes des Leopoldordens.
Nach dem Krieg war er Protektor und Initiator des Baues des Heldendenkmals im äußeren Burgtor in Wien.
Andreas Hofer (1767 - 1810) Direkter Vorfahre der Familie Graf Freiherr Johannes Rupert Dankl von Krasnik.
Nach der Niederlage Österreichs im 3. Koalitionskrieg (Napoleonische Kriege) wurde 1805/06 der größte Teil Tirols dem Königreich Bayern unterstellt; bei der Auflösung des Aufstands gegen die bayerischen und französischen Machthaber am 9.4. 1809 war Hofer „vom Haus Österreich erwählter Kommandant", übernahm nach Abzug der österreichischen Truppen Mitte Mai das Kommando und siegte am 25. 5. und 29. 5. am Bergisel.
Nach dem Znaimer Waffenstillstand vom 12. 7. besetzten wiederum französische Truppen Tirol; Hofer rief den Landsturm auf, siegte am 13. 8. neuerlich am Bergisel und regierte von 15. 8. bis 21. 10. von Innsbruck das Land. Nach dem Frieden von Schönbrunn (14. 10.) wagte er die Fortsetzung des Kampfs, verlor am 1. 11. 1809 die 4. Schlacht am Bergisel, forderte am 11. 11. neuerlich zum Widerstand auf, der aber zusammenbrach.
Hofer flüchtete dann, wurde von Franz Raffl verraten und am 28. 1. 1810 auf der Mähderhütte der Pfandleralm gefangen genommen. In Manatua wurde er vor ein Kriegsgericht gestellt und auf Befehl Napolions hingerichtet; 1823 in der Innsbrucker Hofkirche beigesetzt. Andreas Hofer war ein enger Vertrauter Erzherzog Johanns.